Viele Perspektiven, ein gemeinsames Ziel: Am 26. Februar 2026 trafen sich rund 20 engagierte Vertreter*innen aus dem gesamten Oberbergischen Kreis im Komm-Center in Lindlar zum Runden Tisch für Inklusion. Von Hückeswagen bis Morsbach reichte die regionale Vielfalt – und ebenso vielfältig waren die Ideen, Projekte und Erfahrungen, die an diesem Morgen zusammenkamen.
Der Runde Tisch findet alle drei Monate statt und bringt Organisationen zusammen, die inklusive Angebote gestalten oder auf den Weg bringen wollen. Ziel ist es, voneinander zu lernen, Synergien zu nutzen und gemeinsame Projekte zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung: Inklusion gelingt nur im Netzwerk.
Initiiert und begleitet wird das Format von Nino Oberberg, der sich für mehr Inklusion im Oberbergischen Kreis einsetzt und den kontinuierlichen Austausch fördert. Die Treffen schaffen Raum für Begegnung auf Augenhöhe und stärken die Zusammenarbeit über kommunale Grenzen hinweg.
Ein Schwerpunkt des Treffens war die gemeinsame Planung des Aktionstags rund um den 5. Mai – den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Beeinträchtigung. Für Gummersbach wurden erste Ideen gesammelt und abgestimmt, um Teilhabe sichtbar zu machen und öffentlich ein starkes Zeichen für Menschenrechte zu setzen.
Darüber hinaus stellten neue Teilnehmende ihre Arbeit vor und berichteten von aktuellen inklusiven Angeboten aus ihren Einrichtungen. So wurde deutlich, wie viele Initiativen bereits im Oberbergischen Kreis aktiv sind – und wie wichtig Vernetzung ist, um Wirkung zu entfalten.
Der Runde Tisch zeigt: Inklusion wächst dort, wo Menschen sich regelmäßig austauschen, gemeinsam planen und Verantwortung teilen. Neue Teilnehmende sind jederzeit herzlich willkommen. Denn je stärker das Netzwerk, desto größer die Wirkung für mehr Teilhabe im Oberbergischen Kreis.
