„Ein Abend über Würde, Wünsche und das, was am Ende wirklich zählt“

Eine Gruppe von Personen sitzt während einer Präsentation vor einer Gruppe von vier Rednern, die vorne in einem Konferenzraum stehen.

Ein Abend, der zum Nachdenken anregte und gleichzeitig Mut machte: Am 08. Mai 2026 lud das Netzwerk „Wiehl vernetzt“, der Oberbergische Kreis und die kommunale Pflege- und Seniorenberatung ein. Es versammelten sich rund 30 Interessierte im Johanniterhaus in Wiehl, um über ein Thema zu sprechen, das uns alle betrifft: „Wenn der Wunsch ‚Zuhause‘ ist – gut begleitet am Lebensende“. Die Atmosphäre war von Beginn an geprägt von Offenheit und dem Wunsch nach einem echten Miteinander.

Der Abend bot eine gelungene Mischung aus Information und persönlichem Austausch. Die Vorträge des Malteser Hospiz- und Trauerdienste Oberberg, des Johanniter Tageshospiz , Frau Dorit Knabe (Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe) und Frau Dr. Elisabeth Jülich (SAPV Oberberg) gaben den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die Möglichkeiten der Sterbebegleitung und der letzten Versorgung zu Hause, auch für Menschen mit Beeinträchtigungen. Es wurde deutlich, wie wichtig das Thema Selbstbestimmung auch in dieser letzten Lebensphase ist.

Ein besonderes Highlight war der anschließende Austausch. Bei einer heißen Suppe, die freundlicherweise von der AWO gespendet wurde, kamen die Teilnehmenden ins Gespräch. In kleinen Gruppen wurde diskutiert, es wurden Fragen gestellt und persönliche Erfahrungen geteilt. Dieser anregende Austausch zeigte, wie wichtig es ist, Hindernisse abzubauen – auch die im Kopf – und mehr Miteinander zu wagen. Die Vortragenden standen im Anschluss für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Wir danken allen Beteiligten für diesen gelungenen und informativen Abend. Die rege Beteiligung und die intensiven Gespräche haben gezeigt, wie groß das Interesse und der Bedarf an solchen Angeboten sind. Wir freuen uns auf weitere Veranstaltungen

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